Sommersonnwend

In zwei Tagen haben wir wieder den längsten Tag des Jahres, auch „Mitsommernacht“ genannt. Es ist ebenso der Beginn des kalendarischen Sommers, die Hochzeit (höchste Zeit) der Sonne. Sie steht zu dieser Zeit an ihrem höchsten Punkt.

Für die Sonnwendfeiern stehen die Feuer, die entzündet werden. Das Feuer steht für Reinigung und Schutz. Paare, die auch weiterhin zusammen gehen wollen, springen gemeinsam über das Feuer. Beim Sprung durch / über das Feuer wird hinter sich gelassen, also alles, was stört und unnötig für das weitere Leben ist. Beim Sprung durchs Feuer kann sich etwas gewünscht werden – je nachdem, was ansteht. Aus dem traditionellen Sprung über das Feuer, dass in vorchristlicher Zeit je nach Intention als Schutz, Segen und Wunschverstärkung gilt, wurde ein Schutz vor allem Bösen, vornehmlich vor Geistern und Hexen.

Ich wünsche euch allen einen Feuersprung in ein Gutes und menschliches Leben.

Der innere Heiler

Von Geburt an tragen wir unseren inneren Heiler mit uns. Wer im Einklang mit der Natur lebt, sich bewegt und gesund ernährt, wird selten bis nie irgendwelche pharmazeutische Produkte brauchen.

Im Laufe unseres Lebens werden wir den unterschiedlichsten Viren und Bakterien ausgesetzt. Der Körper härtet sich dadurch selbst ab und unsere körpereigene Abwehrkraft wird stetig besser. Mit je mehr Menschen wir schon im Kindesalter zusammenkommen und je häufiger Kinder so richtig im Dreck spielen, desto größer sind die Abwehrkräfte und desto stabiler ist die Immunität dagegen.

Besonders gut können wir das an Kindern beobachten. Sobald sie in die Krippe oder den Kindergarten kommen, sind sie häufig krank. Das liegt daran, dass deren Immunsystem lernt mit den Angriffen von Viren und Bakterien fertig zu werden. Schon im zweiten Jahr wird es besser und die Kinder sind weniger anfällig.

Durch die Evolution haben viele Menschen verlernt auf ihren Körper zu hören und vor allem darauf zu vertrauen, dass er sich selbst hilft.  Es schadet keinesfalls wieder einen Schritt zurück zu gehen und uns selbst und dem Wunderwerk unseres Körpers zu vertrauen.

Schütze dich Selbst

In bewegten Zeiten, wie den derzeitigen, ist es sehr wichtig sich selbst zu schützen. Schützen vor Angriffen jeglicher Art, ganz besonders jedoch vor energetischen Übergriffen. Jeder kann das selbst für sich tun. 

Setze dich dazu an einen ruhigen Platz. Dies kann dein Bett sein, dein Sofa, ein Bodenkissen oder in der Natur unter einem Baum. Genau da, wo du dich wohl und geschützt fühlst. Konzentriere dich auf deine eigene Mitte und visualisiere eine schillernde Seifenblase, die sich schützend um dich herum aufbaut. In Gedanken oder laut (wie es sich für dich stimmig anfühlt) bittest du darum, dass dich nur das erreicht, was dir und deinem Körper gut tut. 

Verzichte bitte auf alles Negative oder Negierende. Je positiver du dich einschwingst, desto positiver wird dein gesamtes Umfeld. Wie bei allem Energetischen kommt auch hier das Resonanzgesetz zum Tragen. Je positiver du selbst bist, desto mehr Positives wird dir begegnen. Damit holst du dir das in dein Umfeld, was mit dir auf einer Welle ist. Jede Hürde, die dir begegnet, wird eine Herausforderung sein. Hier darfst du Dinge in Frage stellen und neu bewerten. Lasse dies bitte zu. Es ist wichtig für dein Vorankommen. 

In Liebe
Ulrike

(Der) Glaube

Ich glaube, also bin ich

Da gibt es etwas zwischen Himmel und Hölle. Unsichtbar, jedoch spürbar. Sofern unsere Wahrnehmung noch funktioniert. Viele haben es leider verlernt auf ihr Gefühl zu hören und verlassen sich lieber auf das, was ihnen indoktriniert wird. Selbst dann, wenn sie innerlich eine leise Stimme hören (spüren).
Mir ist es wichtig auf mein eigenes Gefühl zu hören. Wachsam zu sein und auf meine innere Stimme zu hören.

Ich glaube daran, dass es eine höhere Macht gibt. Eine Macht, die für Gerechtigkeit sorgt. Mir ist dabei bewusst, dass es mitunter dauert, bis diese Macht spürbar ist. Dennoch glaube ich ganz fest und weiß es tief in mir.

In tiefem Glauben vertraue ich auf die Liebe unseres Schöpfers, der allgegenwärtig in mir wirkt.

In Liebe

In allem Anfang ist die Liebe – zu uns selbst.

Denn, nur wer sich selbst liebt, ist überhaupt zur Liebe fähig. Ich glaube, jeder von uns hat das selbst schon festgestellt. Wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, uns so „lieben“, wie wir sind
– im Aussehen und
– in unserem Tun
Genau dann strahlen wir das aus und bekommen hierauf Feedback.

Wir gefallen und werden dafür geliebt. O.k., ganz so einfach ist es nicht. Dennoch ist es die Basis dafür.

Überlege dir, was magst du gerade heute am meisten an dir. Was fällt dir heute an dir selbst ganz positiv ins Auge?

Achtsamkeit

Nur wer mit sich selbst achtsam umgeht

wird achtsam mit seiner Umwelt, der Erde und allen Lebewesen umgehen.

Achtsam zu sein heißt hellwach zu sein und alles um einen herum bewusst wahrzunehmen. Es bedeutet auch, dass wir das, was wir tun, in vollem Bewusstsein tun.

Im Alltagsleben bedeutet das, z. B.

  • bewusst zu essen. Dies bedeutet, dass wir uns durch nichts ablenken lassen, wie z. B. Mobiltelefon, Computer, Telefongespräch oder dem Fernsehen.
  • bewusst Auto zu fahren und dadurch andere Verkehrseilnehmer wahrzunehmen
  • bewusst mit dem Gegenüber im Gespräch zu sein, ohne die Gedanken bei anderen Tätigkeiten oder Erledigungen.

Probiere es aus, bewusst bei deinem Tun zu sein. Ich verspreche dir, es ist ein wunderbares Lebensgefühl ❤

Gebet der Tifare*

Gott mein Vater, ich bin hier, durchströme mich

mit der Kraft Deines Heiligen Geistes.

Erde meine Mutter, ich bin hier, durchströme mich

mit der Kraft Deines Heiligen Lebens.

Gott mein Schöpfer, ich bin hier, durchströme mich

mit der Kraft Deines Schöpfertums.

Erde meine Erhalterin, ich bin hier, durchströme mich mit der Kraft Deiner Erneuerung.

 

Vater, ich bin hier, bin in aller Stille ein Teil von Dir,

bin Kraft von Deiner Kraft,

bin Geist von Deinem Geist,  bin Seele.

Lass die Schwingungen meiner Seele

zu allen Menschen fließen.

 

Liebe – all was ist, ist mein.

Weil ich als all was ist, bin Dein.

Erlöse, was verborgen, ändere was im Morgen  erstickt in Finsternis, heile was ohne Harmonie.

 

Bin Wesen, bin Sein, bin Dein,

Vater, ich bin hier.

* Tifare sind/waren atlantanische Meister

Yggdrasil

Der Weltenbaum Yggdrasil

Schon in der nordischen Mythologie wurde Yggdrasil als Verbindung zwischen den verschiedenen Bereichen angesehen und bildlich die Verbindung zwischen der Natur, dem Himmel und der Erde sowie der Unterwelt dargestellt. Meist wird Yggdrasil als Esche dargestellt. Sowohl die Zweige als auch die Wurzeln reichen überall hin und erstrecken sich in alle Richtungen. So vereinen sich in Yggdrasil Erdenergien mit den Energien des Himmels.

In der Edda wird die Weltenesche besungen: 

Eine Esche weiß ich, heißt Yggdrasil, Den hohen Baum netzt weißer Nebel; Davon kommt der Tau, der in die Täler fällt. Immergrün steht er über Urds Brunnen. Davon kommen Frauen, viel Wissende, Drei aus dem See dort unterm Wipfel. Urd heißt die eine, die andre Verdandi: Sie schnitten Stäbe; Skuld hieß die dritte. Sie legten Lose, das Leben bestimmten sie Den Geschlechtern der Menschen, das Schicksal verkündend. (Edda)